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Juhu! Fastenkrise vorbei!
Der vierte Tag war wirklich ein Highlight. 
Voller Tatendrang und Endorphine schlenderte ich durch die Stadt. Meine Sinne waren geschärft. Als ich an einem Kaffeehaus vorbeiging, strömte mir das Aroma des wohlig schmeckenden Muntermachers inklusive Duft von Mehlspeisen entgegen.

Und dann war da noch was … ein unglaublicher, im wahrsten Sinne des Wortes umwerfender Geruch, der mich auf Schritt und Tritt begleitete. Zunächst konnte ich ihn nicht einordnen, jedoch wurde irgendwann klar: Es ist mein eigener Mundgeruch.
Zähneputzen half … kurzfristig. Am besten viel Wasser und Tee trinken, durchhalten und nach Möglichkeit keinen Zahnarzt- oder Geschäftstermin haben.

Ansonsten verlief der Tag relativ unspektakulär. Sport ging gut. Und wie gesagt – die Endorphine taten das ihre.

Am fünften Fastentag holte mich der Abglanz der Fastenkrise nochmals ein.
Mir war nicht wohl, fast übel.
 Ein Einlauf sollte es richten. Und danach war es wirklich besser, jedoch meldete sich der Kreislauf und mir war den ganzen Tag recht kalt und schwummrig. Hinzu kam, dass wir unterwegs waren und ich nicht wirklich genügend trinken konnte.

Wieder zu Hause angekommen taten mir Tee, Suppe und Wärmflasche gut.

Abends wollte ich dann nur noch meine Ruhe und sehnte das Ende der Fastenkur herbei.

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