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ENDSPURT!!!

Unglaublich, wie motivierend ein Licht am Ende des Tunnels sein kann.
Ich kann schon von einer regelrechten Fastenroutine sprechen, so geschmeidig verliefen die Tage.
 Hunger hatte ich keinen – soll(te) man ja auch nicht haben.
Saft und Teebeutel eingepackt und schon konnte es losgehen in den Arbeitstag.

Den freundlichen Essens-Angeboten konnte ich mit einem Lächeln entgegentreten, ohne dabei Gram zu empfinden oder in Selbstmitleid zu verfallen.
Dennoch sei hier angemerkt, dass mich meine Gelüste während der letzten Nächte bis in den Schlaf verfolgten. In einem Traum bereitete mein Mann Spaghetti Carbonara zu. Als er von meinem üblichen Rezept abwich, explodierte ich sosehr, dass ich die Wut selbst beim Aufwachen noch spüren konnte.

Interessant ist, dass man sich so rasch daran gewöhnen kann, selbst Säfte mit dem Löffel einzunehmen. Mir ist es innerhalb der sieben Tage in Fleisch und Blut übergegangen.

Jetzt habe ich gerade eben den letzten Teller Fastensuppe gelöffelt.
Ich bin froh durchgehalten zu haben, freue mich jedoch definitiv sehr auf meine erste richtige Mahlzeit.
Schön ist, dass ich Appetit auf gesunde, basische Nahrung bekommen habe. Das Ofengemüse, das ich schon von den Entlastungstagen her kenne, lächelt mir schon entgegen. Und so ein knackiger, herzhafter Salat ist schon was Feines. Auch Gemüsecremesuppen werden mich in den kommenden Aufbautagen begleiten.

Den Apfel fürs Fastenbrechen habe ich mir noch nicht gekauft. Den hol ich mir morgen Vormittag ganz frisch vom Bioladen, werde ihn waschen und kräftig abreiben und dann in vollen Zügen langsam genießen.

♥♥♥

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